Immer wieder Coldplay

Manche lernen es nie: Mal wieder machen Coldplay durch ihre Verträge für Bildjournalisten von sich reden. Und das ist bei weitem nicht das erste Mal. Mir ist ja nicht so recht klar, warum sich die Managements dieser Welt nicht mal langsam dran gewöhnen, die Rechtssysteme der Länder zu respektieren, durch die sie touren. Denn schließlich ist die Übertragung des Copyrights, zu deutsch: Urheberrechts in Deutschland nicht möglich. Lediglich durch die Vertragsfreiheit und das Hausrecht geschützt, können sie sich derartige Verträge erlauben.
Allerdings ist mir auch klar, dass sie damit noch lange Zeit durchkommen werden. Auch wenn viele Kollegen sich immer wieder gegen solche Unmöglichkeiten zur Wehr setzen, lässt doch das Echo zu wünschen übrig. Beispielhaft für die Unterstützung, die wir Bildjournalisten erfahren steht ein Blogeintrag des DJV, seines Zeichens immerhin Berufsverband für eben jene, die von solchen Verträgen direkt betroffen sind – eine Zeile und ein Link zu einem anderen Blog. Mehr ist da nicht drin. Mit so viel Gegenwehr fällt es den Managements auch leicht, sich nach Belieben die Rechte der Fotografen unter den Nagel zu reißen.
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6 Kommentare
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marco am 17.08.2009, 23:05
der link vom djv ist ja mal echt frecht…
The Maastrix am 17.08.2009, 23:08
[...] Peter hat auch was geschrieben und haut zu Recht auf den DJV ein. [...]
Timo am 18.08.2009, 07:11
Der DJV ist mir irgendwie suspekt. Gut, ich bin da nicht Mitglied, sehe aktuell immer weniger “Vorteile” wenn ich es wäre.
Anonymous am 18.08.2009, 07:50
[...] an Peter Wafzig und [...]
Sebastian am 18.08.2009, 08:21
Danke fürs entdecken – hab da meine Meinung auch nochmal zu kundgetan. Schade eigentlich, das der grösste Journalistenverband Europas nicht mehr zu zu sagen hat.
marc1 am 20.08.2009, 17:36
Unglaublich, was die sich rausnehmen. Boykottieren und publizieren warum boykottiert wird..