Rammstein, die zweite

Über die rechtlich zweifelhaften und wenig souveränen Formulierungen in den Verträgen der Berliner Brachialmusiktanzgruppe Rammstein hatte ich ja jüngst berichtet. Während ich kein Fan von Boykotten bin, nötigen mir sehenswerte Auftritte immerhin gehörigen Respekt ab. Die Hamburger Kollegen haben sich zu einem spontanen Flashmob getroffen und ihrem Unmut Ausdruck verliehen:

Rammstein-Boykott in Hamburg

Die Hamburger Fotografen boykottieren das Rammstein-Konzert (© Markus Lubitz)

Stellvertretend auch für viele weitere Kollegen trafen sich spontan die Fotografen Philipp Szyza (zweikameraden), Christian Fischer (Bühnenblicke), Rainer Merkel, Joerg-Martin Schulze (jms-photo), Carsten Schem (Concert Views), Marco Maas (Fotografirma), Heiko Sehrsam (Pics Hamburg), Nicola Ruebenberg (Face To Face), Isabel Schiffler (Jazz Archiv) und Markus Lubitz (Jazz Archiv) zum gemeinsamen Protestfoto.

(via The Maastrix und dem ConcertBlog)


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5 Kommentare

  1. jms  am 15.12.2009, 05:00

    danke mopo:
    Info:
    Darum sehen Sie hier kein Konzert-Foto

    Normalerweise konkurrieren Hamburgs Konzertfotografen um das beste Band-Bild – bei Rammstein aber blieb der Foto-Graben vor der Bühne leer. Der Grund die Knebelverträge, die das Band-Management den Fotografen vorlegte. Diese räumen u.a. Rammstein das Recht ein, Fotos “inhaltlich, örtlich und zeitlich unbeschränkt” und “ohne gesonderte Vergütung” verwenden zu dürfen. Die freien Fotografen selbst wiederum dürfen ihre Fotos nicht beliebig veräußern, sondern nur an eine vorher festgelegte Zeitung. Unter diesen Bedingungen verzichtet die MOPO auf ein Rammstein-Foto.

  2. mp3-musikforum.com  am 16.12.2009, 15:18

    [...] In Hamburg haben sich dann auch die ersten Fotografen zu einem “Flashmob” zusammengetroffen und die Veranstaltung boykottiert. Siehe Artikel hier [...]

  3. concon  am 16.12.2009, 16:09

    …ich hätte da einen Vorschlag
    Bands, die der Meinung sind, Pressefotografen nehmen ihnen etwas weg und verbieten deshalb weitgehend die Fotografie, werden auch im Vorfeld nicht mehr erwähnt. Also KEINE CD-Vorstellungen, KEINE Rezensionen, vielleicht sogar KEINE AUSSTRAHLUNG im Radio und erst recht keine Hinweise auf Konzerte.
    Wenn die Bands damit einverstanden sind, okay.

    Hinweis:
    Original-Artikel ist von uns:
    http://musik-magazin.blog.de/2009/12/16/rammstein-presse-immer-unbeliebter-7585105/

  4. H-M  am 29.12.2009, 20:21

    Hier noch das Feature aus der MoPo:

    http://spiegelkritik.de/2009/12/16/mopo-zeigt-rammstein-die-schwarze-schulter/

  5. Bjørn  am 19.01.2010, 12:13

    Große Klasse !!! Richtig So

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