Helfen Bildstabilisatoren?

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Gerade bei Teleobjektiven sind Bildstabilisatoren ein teures aber wirkungsvoller Feature. wo man früher ein Stativ gebraucht hätte, legt man heute mal eben frei Hand an. Aber nutzt es auch in Konzerten was? Meistens wenig. Denn was nützt mir die 200mm-Tele-Linse, die ich dank Bildstabilisator bei 1/15tel Sekunde noch still halten kann, wenn der Sänger wie ein Gummiball durch die Gegend hüpft? Richtig, nichts.

Um schnelle Aktionen auf der Bühne ohne Bewegungsunschärfe abzubilden, brauche ich ohnehin Belichtungszeiten von 1/90tel bis 1/125tel oder größer, je nach Bewegungsdrang der Akteure. In diesen Bereichen ist bei geübter Hand die Verwacklungsgefahr ohnehin eher gering. Einen Rest kann man mit dem Bildstabilisator noch erreichen, es ist aber fraglich, ob sich das auf die Bildergebnisse auswirkt. Auf jeden Fall ist es von der eigenen “Kondition” abhängig, ob man einen Stabi wirklich braucht. Was auf jeden Fall hilft, ist das beruhigte Sucherbild.

Ganz anders sieht es bei Konzerten aus, in denen der Akteur ruhig und gleichzeitig wenig Licht vorhanden ist. Da sind Bildstabilisatoren von großem Vorteil. Auch besteht die Möglichkeit, die ISO- Werte etwas zu senken, wenn man einen Bildstabilisator an Bord hat. Es ist also stark situationsabhängig, ob der Bildstabilisator einen Vorteil herausholen kann.

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